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Für Respekt und Sicherheit gegen sexualisierte Gewalt im Sport

Für Respekt und Sicherheit

Sport ist ein Umfeld, das geprägt wird von Vertrauen und Respekt. Nur durch die nötige Unterstützung des gesamten Umfelds können Sportlerinnen und Sportler ihre persönlichen Bestleistungen erzielen.

Leider nutzen jedoch manche Menschen das als sicher angesehene Umfeld "Sport" für ihre eigenen sexuellen Neigungen aus.

Analog zu anderen Lebensbereichen ist davon auszugehen, dass eineR von fünf SportlerInnen Opfer von sexualisierten Übergriffen im Sport wird. Das Thema „Sexualisierte Übergriffe im Sport“ löst bei vielen Personen eine Abwehrhaltung aus. „Sowas gibt’s bei uns nicht“ ist eine oft verwendete Aussage im organsierten Sport, um sich mit diesem Thema nicht beschäftigen zu müssen.

Um den über 916.000 Mitglieder in rund 4.300 SPORTUNION Vereinen in Österreich ein sicheres Umfeld und ein Klima des Respekts zu schaffen und sie vor Übergriffen und Missbrauch zu schützen ist das Thema „Für Respekt und Sicherheit“ ein wichtiger Schwerpunkt der SPORTUNION.

Bereits 2013-2015 hatte die SPORTUNION gemeinsam mit der Sportuniversität Köln und der ENGSO Jugend den Projekt Lead beim EU Projekt „Sport respects your rights“ übernommen.

Seit 2015 erfolgte die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe für Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport, welche einen Aktionsplan entwickelt hat und im ersten Schritte eine Broschüre verfasst, die als Handreichung für alle Personen gedacht ist, die mit Menschen im Sport und in Sportorganisationen arbeiten.

Die Broschüre liegt bei allen SPORTUNION Landesverbänden auf und wird künftig im Rahmen von Schulungen eingesetzt. 

MultiplikatorInnen "Für Respekt und Sicherheit"- Ihre Ansprechpersonen im Landesverband

Im gemeinsamen Kampf für einen sicheren Sport haben ASVÖ und SPORTUNION in einem 3tägigen Intensivworkshop 17 MultiplikatorInnen von den Referentinnen Gitta Axmann und Meike Schröer verbandsübergreifend geschult und auf ihre Aufgaben in den Landesverbänden vorbereitet. Dort sollen sie als AnprechpartnerInnen für die Prävention von sexualisierten Übergriffen in Sportvereinen zur Verfügung stehen.

Aufgaben der MultiplikatorInnen

Die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung aller im Sport beteiligten Personen für einen respektvollen Umgang miteinander ist die zentrale Aufgabe der MultiplikatorInnen. Zu den Aufgaben der MultiplikatorInnen gehört daher die Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und die verbandsübergreifende Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Sie stehen im Landesverband interessierten Vereinen und Mitgliedern als AnprechpartnerInnen für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung. Dabei steht die Beratung der Vereine im Vordergrund. Sie unterstützen bei der Organisation von Informationsveranstaltungen im Verein und können entsprechend geschulte ReferentInnen vermitteln. Im Anlassfall stehen sie als erste Kontaktpersonen zur Verfügung und sind mit den geeigneten Hilfsorganisationen vor Ort vernetzt.

Ansprechpartner:

hoerstlhofer
Sascha Hörstlhofer
Jugendwart und Übungsleiter der SPORTUNION Transdanubien
Vereinsobmann Österreichischer Kinderschutzbund - Wien
Sportlehrer EMS Neustiftgasse
Kontakt:
Mail: s.hoerstlhofer@sportunion.at
Tel.: 0676/5139982

Sascha ist Ansprechpartner für interessierte Vereine und unterstützt bei der Organisation von Informationsveranstaltungen im Verein. Im Anlassfall steht er als erste Kontaktpersonen zur Verfügung und vermittelt weiter zu den geeigneten Opferschutzorganisationen vor Ort. Zu den Aufgaben des Multiplikators gehört auch die Zusammenarbeit mit dem Landesverband und die verbandsübergreifende Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.

Weitere Infos. Sporttimes Magazin 1 und Sporttimes Magazin 2.

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