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Sportlerbesinnungstag der SPORTUNION Wien

Sportlerbesinnungstag der SPORTUNION Wien

Am 26. November fand unser jährlicher Sportlerbesinnungstag mit Kulturausflug statt. In diesem Jahr ging es in das Karmeliterkloster Mayerling.

Über 60 SPORTUNION Mitglieder nahmen in diesem Jahr teil. Am Beginn der Kulturveranstaltung fand eine Führung durch das Kloster und der Ausstellung im Jagdschloss statt. Dabei wurde das Leben von Kronprinz Rudolph besonders anschaulich beschrieben. Viele Exponate aus dieser Zeit konnten besichtigt werden. Von den Damen des Museums wurden geschichtliche Daten  und Episoden über einzelne Ausstellungsstücke vorgetragen.

Im Anschluss wurde die Sportlerbesinnungsmesse in der Klosterkirche von Olympic und Paralympics Seelsorger Pater Dr. Johannes Paul Chavanne zelebriert.  Für die Musikalische Gestaltung sorgte das Saxophon-Ensemble der Triathlon-SPORTUNION Wien unter der Leitung von Vizepräsident Dr. Martin Zehetner. 

Der besinnliche Nachmittag fand im Klostergasthof Heiligenkreuz bei einem gemütlichen Beisammensein seine Fortsetzung. Pater Dr. Johannes Paul wurde, von SPORTUNION Wien Präsidenten Peter McDonald, für die Erlangung des Doktortitels mit einem kleinen Geschenk geehrt. Die zahlreich erschienen Gäste aus Sport, Kultur und Politik gaben nach diesem „besonderen Sportlerbesinnungstag“  sehr positive  Rückmeldungen. Bei regen Diskussionen mit den Teilnehmern wurde dieser Kulturevent beendet.

Über das Karmeliterkloster
Der Karmel Mayerling ist das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolph. Hier ist der Originalschauplatz der weltbekannten „Tragödie von Mayerling“: Hier fand 1889 Kronprinz Rudolph, der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Sissi, mitsamt seiner erst 17-jährigen Geliebte Baronesse Mary Vetsera unter tragischen Umständen den Tod. Bis heute gibt es einen „Mythos Mayerling“ mit den verschiedensten Spekulationen zur „Tragödie von Mayerling“.

Nach der Tragödie vom 30. Jänner 1889 ließ Kaiser Franz Joseph I. das Jagdschloss sofort in ein Karmelitinnenkloster umbauen. Die prachtvolle kleine Kirche des Karmel Mayerling steht exakt an der Stelle, wo die Bluttat verübt wurde und Kronprinz Rudolf mit seiner Geliebten Mary Freiin Vetsera den Tod fanden. Bei einer Führung sieht man die neoklassizistische Kirche, die Elisabethkapelle und einige Schauräume mit dem kaiserlichen Stiftungskelch, mit dem geschändeten Prunksarg der Mary Vetsera und mit Bildtafeln über die Tragödie von Mayerling. 

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